Zwei Schwestern, zwei Generationen, ein Weingut: Doppelstück


Meistens ist es so, dass in Familien Weingütern irgendwann die nächste Generation in die Fußstapfen der Eltern treten. Bei uns ist das auch so und doch ist es anders. Unsere Familie hat im Weinbau eine sehr lange und ereignisreiche Geschichte. Viele Jahre führte Burkhard als Kellermeister und Außenbetriebsleiter den väterlichen Familienbetrieb. Schon unser Opa hat die Liebe zum Wein von seinem Vater geerbt und diese auch weiter an seinen Sohn gegeben. Doch mit dem Nachrücken der neuen und vierten Generation sollte es eine Veränderung geben. Wir zwei Schwestern wollten gerne einen Grundstein schaffen, auf dem wir weiter aufbauen konnten: ein Betrieb ganz nach unseren Vorstellungen. So entschieden wir uns als Familie dafür, einen Neustart zu wagen. Wir planten monatelang unseren Traum und können stolz sagen, dass wir am 01.07.2019 die Türen unseres eigenen, neugegründeten Weingut Wasem Doppelstücks eröffnet hatten.

 

Philosophie und Frauenpower

Wir, Julia und Marie, reihen uns ein in die neue erfolgsversprechende Generation der weiblichen Weinmacher. Qualität und Femininität, das sind wir, denn Wein machen bedeutet Wissen und Gefühl auf eine einzigartige Weise miteinander zu verbinden.

Das Wein Handwerk unseres Papas geht auf viele Jahre und Generationen zurück. Gemeinsam stehen für uns Weine im Vordergrund, die durch die persönliche Weiterentwicklung, die Zusammenarbeit zweier Generationen, neue Ideen und den reichen Erfahrungsschatz unseres Papas geprägt sind. Dabei ist Qualität unser wichtigstes Gut. Innovation und Nachhaltigkeit sind zwei essentielle Wegweiser für die Zukunft.

Ganz unter dem Motto: Langjährige Erfahrung trifft auf junge Dynamik, arbeiten wir mit zwei Generationen an unserer persönlichen Perfektion des Weinmachens.

Denn wir sind Doppelstück – zwei Schwestern, zwei Generationen – ein Weingut!

Als älteste Tochter und Betriebswirtin führt Marie den Betrieb seit 2019. Sie ist zuständig für das Marketing, den Vertrieb und betreut die Kunden vor Ort mit verschiedenen Weinproben.

Der Weinbau ist Julias Herzensangelegenheit. Sie studiert Weinbau und Önologie in Geisenheim, wird ihr Studium 2021 abschließen und hilft schon jetzt tatkräftig bei der Weinbereitung mit. Sie wird mit ihrem Vater gemeinsam die Weinproduktion und den Außenbetrieb leiten. 

Als Winzerin und Hauswirtschaftsmeisterin ist sie die Inhaberin und Geschäftsführerin des Weinhotels. Sie ist die gute Seele von Haus und Hof und bewältigt mit Leidenschaft alle Aufgaben im Hotel aber auch in unserem Weingut. 

Mit seinem Wissen und seiner großen Erfahrung steht Burkhard beiden Töchtern tatkräftig zur Seite. Burkhard ist Winzermeister und Weinbautechniker und führte schon im vorigen Weingut seit fast 30 Jahren die Kellerwirtschaft und den Außenbetrieb. Zusätzlich engagiert er sich als Qualitätsweinprüfer und als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Mainz.

Mit ihren über 80 Jahren ist Oma Magda ein wahrer Schatz und mit Leib und Seele Oma. Jeden Tag backt sie hausgemachte Kuchen für die Hotelgäste, die als Gruß vom Haus serviert werden.

 Umstellung auf Bio

Im Weingut setzen wir auf Qualität, Feminitität, Handwerkskunst und vor allem die uns der Nachhaltigkeitsgedanke wichtig. Julias Herzenswunsch war es die bestehenden Weinberge und unseren Betrieb auf ökologischen Weinbau umzustellen. Denn der schonende Umgang mit Wasser, Boden und die Förderung von Nützlingen im Weinberg ist die Zukunft für gesunde Reben und guten Wein. Was bedeutet ökologischer Weinbau überhaupt? Der hauptsächliche Unterschied zum konventionellem Weinbau liegt in der Bearbeitung der Weinberge. Der Einsatz von chemischen-synthetischen Substanzen wird umgangen. Ziel ist es ein ausbalanciertes Ökosystem zu erschaffen. Um das Bodenleben und die Artenvielfalt so aktiv wie möglich zu halten, arbeiten wir mit Begrünungen im Weinberg. Verschiedene Pflanzen sorgen dafür langanhaltende Nahrungsquellen und Lebensräume für verschiedene Tierarten zu schaffen. 

Ökologisch produzierte Weine spiegeln die Vielfalt an Aromen, die Herkunft, die verschiedenen Böden und Lagen wie auch die Mühe des Winzers wider.

Aktuell befinden wir uns mit unserem Weingut im zweiten Jahr der Umstellung von konventionellem zu ökologischem Weinbau. Die Umstellung dauert insgesamt drei Jahre. Nach dieser Zeit haben sich die Pflanzen und das Bodenleben im Weinberg erholt. Wir können 2022 dann stolz sagen: „Wir sind Öko!“

Was bedeutet ökologischer Weinbau überhaupt? Der hauptsächliche Unterschied zum konventionellem Weinbau liegt in der Bearbeitung der Weinberge. Der Einsatz von chemischen-synthetischen Substanzen wird umgangen. Ziel ist es ein ausbalanciertes Ökosystem zu erschaffen.

Um das Bodenleben und die Artenvielfalt so aktiv wie möglich zu halten, arbeiten wir mit Begrünungen im Weinberg. Verschiedene Pflanzen sorgen dafür langanhaltende Nahrungsquellen und Lebensräume für verschiedene Tierarten zu schaffen.

Ökologisch produzierte Weine spiegeln die Vielfalt an Aromen, die Herkunft, die verschiedenen Böden und Lagen wie auch die Mühe des Winzers wider.

Aktuell befinden wir uns mit unserem Weingut im zweiten Jahr der Umstellung von konventionellem zu ökologischem Weinbau. Die Umstellung dauert insgesamt drei Jahre. Nach dieser Zeit haben sich die Pflanzen und das Bodenleben im Weinberg erholt. Wir können 2022 dann stolz sagen: „Wir sind Öko!“

Zeitlos, kostbar, authentisch – unsere Weine

Unser Unternehmen Weingut Wasem Doppelstück erhält im Rahmen des vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau verwalteten rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) kofinanziert durch das Land und den Bund im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) eine Förderung für seine Leistungen:

in der Agrar- und Klimamaßnahme: Ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen.

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